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Sammlung rhetorischer Stilmittel
stilmittel.gereimt.de
Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.
Mein besonderer Dank gilt
Otto Stolz und Birgid Weller
für deren geistreiche Beiträge, Anregungen
und laufenden Ergänzungen.
Die Sammlung und ihre Teile sind
urheberrechtlich geschützt.

Hyperbel
{gr. hyperbole „das Übermaß“}
| Beispiel:
„blitzschnell“, „Schneckentempo“,
„eine Ewigkeit dauern“, „vor Neid platzen“,
„Und nicht mit zehn Pferden bringst du mich von hier.“; ()
„[zahlreich] wie Sand am Meer“ (Jesaja, 10, 22 und 1. Mose 41, 49);
„[…] und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge“ (Mt. 7, 3);
„Ein Schneidergesell, ein niedlicher, kleiner junger Mensch,
so dünn, dass die Sterne durchschimmern konnten, […]“
(Christian Johann Heinrich Heine, „Reisebilder“, „Die Harzreise“)
| Erklärung:
Extreme, oft unglaubwürdig erscheinende, Übertreibung
[in die eine oder andere Richtung, in vergrößerndem oder verkleinerndem Sinne].
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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:
Redefigur
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Name des rhetorischen Stilmittels
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{gr. emphasis „Verdeutlichung“}
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zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
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„Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie“
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beispielhaftes Zitat
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(Th. Mann, „Zauberberg“)
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Quellenangabe nach Autor und Werk
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()
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unbekannte Quelle
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[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]
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Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
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[...] und ...
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Auslassungszeichen
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Stilmittel
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Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
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Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//
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/ und // kennzeichnen Vers- und Strophenende
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