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Sammlung rhetorischer Stilmittel
stilmittel.gereimt.de
Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.
Mein besonderer Dank gilt
Otto Stolz und Birgid Weller
für deren geistreiche Beiträge, Anregungen
und laufenden Ergänzungen.
Die Sammlung und ihre Teile sind
urheberrechtlich geschützt.

Hypotaxe
{gr. hypotaxis „Unterwerfung“}
| Beispiel:
„Dies war die Wirkung seines Wesens, dieser freundlich und streng gefassten, von keiner sachlichen
Beteiligung jemals aufgelösten Haltung, die übrigens in dem Benehmen der Person mit
denen der Prinz in Berührung kam, zuweilen ganz seltsame, ja komische Phänomene zeitigte.“
(Thomas Mann, „Königliche Hoheit“);
„Mit einem mahlenden Geräusch und mit bebenden Tragflächen arbeitete die Maschine sich aus der Höhe
hernieder, bis in scheinbar greifbarer Nähe die seltsam gerippte Flanke eines kahlen und langgestreckten
Berges vorüberglitt, der, wie mir vorkam, gleich einem ungeheuren liegenden Körper atmend manchmal
ein wenig sich hob und senkte.“
(Winfried Georg Maximilian Sebald, „Max Aurach“)
| Erklärung:
Im Gegensatz zur
Parataxe
eine kunstvoll geschachtelte Syntax, in der die Gedanken in Hauptsätze
und abhängige Nebensätze gegliedert sind. |


Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:
Redefigur
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Name des rhetorischen Stilmittels
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{gr. emphasis „Verdeutlichung“}
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zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
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„Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie“
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beispielhaftes Zitat
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(Th. Mann, „Zauberberg“)
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Quellenangabe nach Autor und Werk
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()
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unbekannte Quelle
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[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]
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Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
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[...] und ...
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Auslassungszeichen
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Stilmittel
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Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
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Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//
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/ und // kennzeichnen Vers- und Strophenende
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