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Sammlung rhetorischer Stilmittel
stilmittel.gereimt.de
Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.
Mein besonderer Dank gilt
Otto Stolz und Birgid Weller
für deren geistreiche Beiträge, Anregungen
und laufenden Ergänzungen.
Die Sammlung und ihre Teile sind
urheberrechtlich geschützt.

Onomatopoesie
{gr. von onoma „Name“ + poesis „das Machen“}
| Beispiel:
1. „stocksteif“, „knistern und knastern“;
„So heult es verworren, und ächzet und girrt, und brauset und sauset und krächzet und klirrt.“
(Christian Johann Heinrich Heine, „Buch der Lieder“);
„Da pfeift es und geigt es und klinget und klirrt/
Da ringelt’s und schleift es und rauschet und wirrt“
(J. W. von Goethe,
„Hochzeitlied“);
ferner die das Quaken der Frösche malenden Worte:
„quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant“
(Publius Ovidius Naso „Ovid“, „Metamorphosen“, 6/376)
2. „Hurtig mit Donnergepolter entrollte der tückische Marmor“
(Homer,
„Odysee“,
11/598, in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß)
| Erklärung:
Laut- und Klangmalerei bei Wortbildungen, wobei vor allem akustische
Eindrücke durch Sprache wiedergegeben werden. Neben der
(1) Kongruenz im Klang der Wörter und Sätze kommt es dabei
(2) auch zur Kongruenz im Verstakt.
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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:
Redefigur
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Name des rhetorischen Stilmittels
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{gr. emphasis „Verdeutlichung“}
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zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
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„Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie“
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beispielhaftes Zitat
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(Th. Mann, „Zauberberg“)
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Quellenangabe nach Autor und Werk
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()
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unbekannte Quelle
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[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]
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Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
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[...] und ...
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Auslassungszeichen
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Stilmittel
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Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
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Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//
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/ und // kennzeichnen Vers- und Strophenende
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