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Sammlung rhetorischer Stilmittel
stilmittel.gereimt.de
Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.
Mein besonderer Dank gilt
Otto Stolz und Birgid Weller
für deren geistreiche Beiträge, Anregungen
und laufenden Ergänzungen.
Die Sammlung und ihre Teile sind
urheberrechtlich geschützt.

Paradoxon
{gr. „das Unerwartete“}
| Beispiel:
„Wer sein Leben gewinnen will, der wird es verlieren.“ (Mt. 10, 39);
„Es ist merkwürdig, wie wenig im ganzen die Erziehung verdirbt.“ ();
„Das Leben ist der Tod, und der Tod ist das Leben.“ ();
„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,/ Und würd er in Ketten
geboren!“ (Johann Christoph Friedrich von Schiller, „Die Worte des Glaubens“);
„Wär’ der Gedank’ nicht so verwünscht gescheit, man wär’
versucht, ihn herzlich dumm zu nennen“
(Johann Christoph Friedrich von Schiller, „Die Piccolomini“, II, 7)
| Erklärung:
Eine zunächst scheinbar wiedersinnige Behauptung, die aber bei genauerer
Betrachtung auf eine höhere Wahrheit hinweist.
Oxymoron
Antithese
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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:
Redefigur
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Name des rhetorischen Stilmittels
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{gr. emphasis „Verdeutlichung“}
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zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
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„Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie“
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beispielhaftes Zitat
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(Th. Mann, „Zauberberg“)
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Quellenangabe nach Autor und Werk
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()
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unbekannte Quelle
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[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]
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Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
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[...] und ...
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Auslassungszeichen
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Stilmittel
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Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
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Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//
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/ und // kennzeichnen Vers- und Strophenende
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