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Sammlung rhetorischer Stilmittel
stilmittel.gereimt.de
Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.
Mein besonderer Dank gilt
Otto Stolz und Birgid Weller
für deren geistreiche Beiträge, Anregungen
und laufenden Ergänzungen.
Die Sammlung und ihre Teile sind
urheberrechtlich geschützt.

Parodie
{gr. parodia „Nebengesang“}
| Beispiel:
„Mir scheint da mancherlei nicht klar /
man fragt doch, wenn man Logik hat:/
was sucht ein dunkelbraunes Haar/
in meiner Mutter Blattspinat?“
(Guy Néchois,
„Kolik“ in Parodie auf die von Joachim Ringelnatz bedichtete „Logik“);
„Hänschen klein, armes Schwein, muss heut’ in die Schule
rein. Siehste wohl, Lehrer Kohl fühlt sich auch nicht wohl.
Plötzlich ach, ein riesen Krach, und ein fürchterlicher Schlag.
Siehste Liese, in der Wiese steckt ein Starfighter.“
(Kinder-Parodie auf das Volkslied
„Hänschen klein“)
| Erklärung:
Komisch-satirische, meist übertreibende Nachahmung eines literarischen Werkes
oder des Stils eines, oft berühmten, Literaten. Im Unterschied zur
Travestie
wird bei der Parodie der Inhalt oder ein Teil des Inhalts geändert, während die Form beibehalten wird,
damit bei vollständiger Inhaltsänderung das Original überhaupt noch erkennbar ist.
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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:
Redefigur
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Name des rhetorischen Stilmittels
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{gr. emphasis „Verdeutlichung“}
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zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
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„Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie“
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beispielhaftes Zitat
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(Th. Mann, „Zauberberg“)
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Quellenangabe nach Autor und Werk
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()
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unbekannte Quelle
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[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]
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Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
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[...] und ...
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Auslassungszeichen
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Stilmittel
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Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
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Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//
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/ und // kennzeichnen Vers- und Strophenende
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