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Sammlung rhetorischer Stilmittel
stilmittel.gereimt.de
Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.
Mein besonderer Dank gilt
Otto Stolz und Birgid Weller
für deren geistreiche Beiträge, Anregungen
und laufenden Ergänzungen.
Die Sammlung und ihre Teile sind
urheberrechtlich geschützt.

Personifikation
{lat. persona „Maske, Gestalt“ + facere „machen“}
| Beispiel:
„Frau Welt“; „Gevatter Tod“ (Matthias Claudius);
„das lachende Tal“;
„der geschwätzige Bach“;
„Ein Leben wie im Paradies/ Gewährt uns Vater Rhein“
(Ludwig Christoph Heinrich Hölty, „Trinklied beim Rheinwein“);
„[…] es kam die Nacht und blätterte gleichgültig in den Bäumen.“
(Rainer Maria Rilke, „Der Ölbaumgarten“),
„Der Mond lächelte freundlich auf uns herab.“
| Erklärung:
Vermenschlichung abstrakter Begriffe und lebloserer Dinge [Blumen, Tiere, Begriffe wie Tugend, Furcht, Poesie,
Wahrheit, Weisheit , Naturkräfte, Ideen], indem sie als sprechende und handelnde Personen auftreten.
Prosopopöie
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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:
Redefigur
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Name des rhetorischen Stilmittels
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{gr. emphasis „Verdeutlichung“}
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zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
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„Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie“
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beispielhaftes Zitat
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(Th. Mann, „Zauberberg“)
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Quellenangabe nach Autor und Werk
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()
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unbekannte Quelle
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[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]
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Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
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[...] und ...
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Auslassungszeichen
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Stilmittel
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Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
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Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//
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/ und // kennzeichnen Vers- und Strophenende
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