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Sammlung rhetorischer Stilmittel
 stilmittel.gereimt.de

Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.

Mein besonderer Dank gilt Otto Stolz und Birgid Weller für deren geistreiche Beiträge, Anregungen und laufenden Ergänzungen.

Die Sammlung und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.

 


 Zwillingsformel
Beispiel:
 
  „Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein“ (J. W. von Goethe, „Faust I“, „Vor dem Tor“);
  „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“; ferner: „Kraut und Rüben“; „fix und fertig“; „Leib und Leben“; „Versuch und Irrtum“; „Bienchen und Blümchen“; „Katz und Maus“; „Freud und Leid“; „Zuckerbrot und Peitsche“; „Arsch und Friedrich“; „Grund und Boden“; „Hinz und Kunz“; „Speis und Trank“; „Pferd und Wagen“
  sowie: „groß und klein“; „hier und jetzt“; „kurz und gut“; „überall und nirgends“; auffällig insoweit die drei Paarformeln „Mann und Frau“; „Mutter und Tochter“; „Vater und Sohn“;
  als Sonderfall: „nach und nach“; „durch und durch“; „mehr und mehr“;
  reimend: „Handel und Wandel“; „schalten und walten“; „auf Schritt und Tritt“; „weit und breit“;
  mit  Alliteration: „Feuer und Flamme“; „frank und frei“; „gang und gäbe“; „gut und gern“; „Haus und Hof“; „hier und heute“; „Kind und Kegel“; „Land und Leute“; „nie und nimmer“; „null und nichtig“; „Samt und Seide“; „Schimpf und Schande“; „Stumpf und Stil“; „Tür und Tor“; „Wohl und Wehe“;
  mit  Assonanz: „angst und bange“; „Brief und Siegel“; „Lug und Trug“; „zu Wasser und zu Lande“;
  schließlich: „in Hülle und Fülle“; „mit Messer und Gabel“; „mit Pauken und Trompeten“; „mit Fug und Recht“; „auf Biegen und Brechen“; „ohne Fehl und Tadel“; „nach bestem Wissen und Gewissen“; „tief und fest schlafen“; „von Tuten und Blasen keine Ahnung haben“; „alles, was Rang und Namen hat“
  und viele mehr…
Erklärung:
 
Formelhaftes, gemeinsames Auftreten zweier durch „und“ verbundener Worte; Wendung der Form „A und B“.
 Binomial
 Paarformel


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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:

 Redefigur     Name des rhetorischen Stilmittels
{gr. emphasis „Verdeutlichung“}   zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie
  beispielhaftes Zitat
(Th. Mann, „Zauberberg“)   Quellenangabe nach Autor und Werk
()   unbekannte Quelle
[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]   Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
[...] und ...   Auslassungszeichen
 Stilmittel   Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//   / und // kennzeichnen Vers- und Strophenende

 

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