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Sammlung rhetorischer Stilmittel
 stilmittel.gereimt.de

Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.

Mein besonderer Dank gilt Otto Stolz und Birgid Weller für deren geistreiche Beiträge, Anregungen und laufenden Ergänzungen.

Die Sammlung und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.

 


 Ellipse
{gr./lat. ellipsis „Auslassung, Mangel“}
Beispiel:
 
„Je schneller, desto besser.“; „Jung gewohnt, alt getan.“; „Tag!“ [statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]; „heute rot, morgen tot“; „Woher so ein Atem?“ (Johann Christoph Friedrich von Schiller, „Fiesco“, III, 4); „Im Elend! Verzweifelnd! Erbärmlich auf der Erde lange verirrt und nun gefangen! […]“ (J. W. von Goethe, „Faust I“, Szene „Trüber Tag, Feld“)
Erklärung:
 
Auslassung eines Satzteils, der zum Verständnis nicht unbedingt notwendig ist. In der Dichtung wird auf diese Weise oft ein gesteigertes Gefühl ausgedrückt. Auch Synonym zu  Aposiopese.


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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:

 Redefigur     Name des rhetorischen Stilmittels
{gr. emphasis „Verdeutlichung“}   zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie
  beispielhaftes Zitat
(Th. Mann, „Zauberberg“)   Quellenangabe nach Autor und Werk
()   unbekannte Quelle
[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]   Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
[...] und ...   Auslassungszeichen
 Stilmittel   Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//   / und // kennzeichnen Vers- und Strophenende

 

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