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Sammlung rhetorischer Stilmittel
 stilmittel.gereimt.de

Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.

Mein besonderer Dank gilt Otto Stolz und Birgid Weller für deren geistreiche Beiträge, Anregungen und laufenden Ergänzungen.

Die Sammlung und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.

 


 Ironie
{gr. eironeia „erheuchelte Unwissenheit, Verstellung“}
Beispiel:
 
„Und Brutus ist ein ehrenwerter Mann“ (William Shakespeare, „Julius Cäsar“); „[…] man weiß, um welcher Tugend willen/ Anna von Boleyn das Schafott bestiegen.“ (Johann Christoph Friedrich von Schiller, „Maria Stuart“, III, 4); „Philister in Sonntagsröcklein/ Spazieren durch Wald und Flur;/ Sie jauchzen, sie hüpfen wie Böcklein,/ Begrüßen die schöne Natur“ (Christian Johann Heinrich Heine, „Lyrisches Intermezzo XXXVII“)
Erklärung:
 
Sagt das Gegenteil vom Gemeinten, übertreibt, untertreibt, spricht auf eine Person oder einen Sachverhalt an, verbindet Unpassendes.


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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:

 Redefigur     Name des rhetorischen Stilmittels
{gr. emphasis „Verdeutlichung“}   zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie
  beispielhaftes Zitat
(Th. Mann, „Zauberberg“)   Quellenangabe nach Autor und Werk
()   unbekannte Quelle
[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]   Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
[...] und ...   Auslassungszeichen
 Stilmittel   Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//   / und // kennzeichnen Vers- und Strophenende

 

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