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Sammlung rhetorischer Stilmittel
 stilmittel.gereimt.de

Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.

Mein besonderer Dank gilt Otto Stolz und Birgid Weller für deren geistreiche Beiträge, Anregungen und laufenden Ergänzungen.

Die Sammlung und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.

 


 Anapher
{gr. anaphora „Hinauftragen, Rückbeziehung, Wiederaufnahme“}
Beispiel:
 
„Und immer höher schwoll die Flut, und immer lauter schnob der Wind, und immer tiefer sank der Mut“ ();
„Wer nie sein Brot mit Tränen aß,/ Wer nie die kummervollen Nächte/ […]“ (J. W. von Goethe, „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, II, 13);
„lies keine oden, mein sohn, lies die fahrpläne“ (Hans Magnus Enzensberger, „ins lesebuch für die oberstufe“);
Erklärung:
 
Form der  Repetition: Wiederholung eines Wortes oder mehrerer Wörter zu Beginn aufeinanderfolgender Sätze, Teilsätze oder Verse.


• http://gereimt.de?sm= •
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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:

 Redefigur     Name des rhetorischen Stilmittels
{gr. emphasis „Verdeutlichung“}   zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie
  beispielhaftes Zitat
(Th. Mann, „Zauberberg“)   Quellenangabe nach Autor und Werk
()   unbekannte Quelle
[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]   Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
[...] und ...   Auslassungszeichen
 Stilmittel   Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//   / und // kennzeichnen Vers- und Strophenende

 

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