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Sammlung rhetorischer Stilmittel
 stilmittel.gereimt.de

Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.

Mein besonderer Dank gilt Otto Stolz und Birgid Weller für deren geistreiche Beiträge, Anregungen und laufenden Ergänzungen.

Die Sammlung und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.

 


 Parallelismus
{gr. parallelos „gleichlaufend“}
Beispiel:
 
„Heiß ist die Liebe, kalt ist der Schnee.“ (); „Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident!“ (J. W. von Goethe, „Westöstlicher Divan“); „Er glaube an den Sieg der Wahrheit; jetzt nicht mehr. Er glaube an den Menschen; jetzt nicht mehr. Er glaube an das Gute; jetzt nicht mehr“ (); „Als ich noch ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte ich wie ein Kind, urteilte ich wie ein Kind“ (1. Kor. 13, 11)
Erklärung:
 
Im Gegensatz zum  Chiasmus Wiederkehr derselben Wortreihenfolge in symmetrischer Konstruktion. Mehrere aufeinanderfolgende Verse oder Sätze haben so den gleichen Bau.


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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:

 Redefigur     Name des rhetorischen Stilmittels
{gr. emphasis „Verdeutlichung“}   zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie
  beispielhaftes Zitat
(Th. Mann, „Zauberberg“)   Quellenangabe nach Autor und Werk
()   unbekannte Quelle
[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]   Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
[...] und ...   Auslassungszeichen
 Stilmittel   Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//   / und // kennzeichnen Vers- und Strophenende

 

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