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Sammlung rhetorischer Stilmittel
 stilmittel.gereimt.de

Die Sammlung wurde
begründet von Eckart Alt (Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch)
und dann von Jochen Weller erweitert, HTML-formatiert sowie gepflegt.

Mein besonderer Dank gilt Otto Stolz und Birgid Weller für deren geistreiche Beiträge, Anregungen und laufenden Ergänzungen.

Die Sammlung und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.

 


 Pathetische Figuren
{gr. pathetikos „leidend, gefühlvoll leidenschaftlich“}
Beispiel:
 
„Hier, Lotte! Ich schaudere nicht, den kalten schrecklichen Kelch zu fassen, aus dem ich den Taumel des Todes trinken soll! Du reichtest mir ihn und ich zage nicht. All! all!“ (J. W. von Goethe, „Die Leiden des jungen Werthers“, 2. Buch);
„[…] O laßt das lang erwartete,/ Noch kaum gedachte Glück nicht, wie den Schatten/ Des abgeschiednen Freundes, eitel mir/ Und dreifach schmerzlicher vorübergehn!“ (J. W. von Goethe, „Iphigenie auf Tauris“, III, 1)
Erklärung:
 
Ausdrücke heftiger Gefühle, wie Ausruf, Wunsch, Schwur, Verwünschung


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Bedeutung der oben verwendeten Zeichen:

 Redefigur     Name des rhetorischen Stilmittels
{gr. emphasis „Verdeutlichung“}   zugehörige Etymologie (Wortherkunft)
Wie jedes deiner Worte
wird dein Wesen Sinfonie
  beispielhaftes Zitat
(Th. Mann, „Zauberberg“)   Quellenangabe nach Autor und Werk
()   unbekannte Quelle
[statt: „Ich wünsche dir einen guten Tag“]   Erläuterung oder Ergänzung des Vorstehenden
[...] und ...   Auslassungszeichen
 Stilmittel   Querverweis (HTML-Link) zu einer anderen Redefigur
Heute werb’ ich/ morgen sterb’ ich.//   / und // kennzeichnen Vers- und Strophenende

 

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